Sturmtief "Ulli" hat im Kreis Gotha beträchtliche Schäden angerichtet.

Erstellt am Freitag, 06. Januar 2012

Zahlreiche Bäume wurden am Dienstag von Windböen "gefällt". In Gotha fegte der Sturm Mittwochvormittag große Teile der Dämmfassade eines Hauses in der Seebergstraße auf die Fahrbahn. Personen wurden nicht verletzt. Dafür hatten Feuerwehren an beiden Tagen alle Hände voll mit Aufräumarbeiten zu tun.

Um weiteren Sturmschäden zu begegnen, verstärkte das Landratsamt die Rettungsleitstelle. Die Tagschicht wurde auf fünf Disponenten aufgestockt und die Feuerwehr-Einsatzzentrale in Ohrdruf mit zwei Kameraden und einem Kreisbrandmeister besetzt. Das soll helfen, Notrufe schneller aufzunehmen und Einsätze zu koordinieren.

Der Einsatz der zwölf Freiwilligen Feuerwehren und der insgesamt 88 Kameraden konzentrierte sich auf den Südkreis. Im Gebiet zwischen Tabarz über Friedrichroda bis Crawinkel knickte "Ulli" zahlreiche Bäume um. In Tabarz kam es mitten im Ort zu Windbruch. Auch im Bereich der Marienglashöhle und auf der Straße Richtung Langenhain fielen Bäume um. Die Straße zwischen Friedrichroda und Kleinschmalkalden musste wegen umgestürzter Bäume und Aufräumarbeiten zeitweilig gesperrt werden. Hergefallene Äste und Bäume galt es auch zwischen Ohrdruf und Crawinkel sowie Richtung Wegscheide von der Straße zu entfernen. In Gräfentonna fiel ein Strommast in Höhe der Justizvollzugsanstalt um.

Quelle: TLZ 05.01.2012

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